Hochbeet richtig bauen, bepflanzen und pflegen

01.02.2017 04:34

Zum Start in das Frühjahr   .... haben wir hier ein paar allgemeine Tipps für Ihr Hochbeet.

Das Hochbeet richtig bauen, bepflanzen und pflegen

Eine schöne und unkomplizierte Alternative, um Gemüse oder auch Kräuter zu ziehen, bietet das Hochbeet. Es lässt sich auf kleinstem Raum anlegen. Man kann es rückenschonend bewirtschaften, und wer keine Lust hat, den Rahmen selbst zu bauen, kauft sich einen Bausatz. Der ist schnell und unkompliziert aufgebaut.
Bausätze gibt es in verschiedenen Größen, Materialarten und Preiskategorien. Beliebt sind Hochbeete aus Holz, da das Material fast zu allem passt. Aber auch Behältnisse aus Kunststoff, Metall oder Edelstahl werden angeboten. Die meisten Hochbeete werden als Stecksystem geliefert, inklusive Boden und Pflanzfolie. Es sollte also auch für Laien kein Problem sein, ein Hochbeet aufzubauen.

Bild: Bausatz für Hochbeet aus Lärchenholz mit Frühbeet-Aufsatz

Hochbeet richtig bauen - Hochbeet mit Abdeckung

 

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Baum- und Strauchschicht sorgen für gute Durchlüftung

Das neue Beet braucht vor allem viel Sonne und Wasser. Daher ist ein Wasseranschluss in der Nähe sinnvoll. Ist das Behältnis aufgebaut, kann man anfangen, das Hochbeet zu befüllen. Vier Schichten werden empfohlen. Die Basis am Boden ist oft ein engmaschiges Drahtgitter, um Wühlmäusen und anderen Nagern keine Chance zu geben. Hobbygärtner sollten darauf achten, dass das Beet nicht auf einer gepflasterten Fläche steht. Es benötigt Kontakt zur Erde, damit Gießwasser versickern kann und Regenwürmer und Co. in die Erde kriechen können. Zum Schutz vor Wühlmäusen sollte ein engmaschiges Drahtgeflecht eingelegt werden, danach wird geschichtet: Am besten beginnt man bei einem einen Meter hohem Beet mit einer 30 Zentimeter dicken Schicht aus Baum- und Strauchschnitt. Man nimmt zuerst am besten gröbere Äste und legt darauf kleinere Zweige und Sträucherschnitt. Das Gehölz sorgt für eine gute Durchlüftung im Beet. Anschließend sollte eine Schicht mit Grasschnitt, Stroh oder Mist folgen, ebenfalls etwa 30 Zentimeter breit. Die dritte Schicht (ca. 15 cm) sollte mit unverrottetem Kompost oder Mist als natürlicher Dünger befüllt werden und für die vierte Schicht braucht man hochwertige Komposterde und Garten- und Humuserde gemischt im Verhältnis 1:1. Diese Schicht sollte auch ca. 15 cm breit sein.

Gutes Klima lässt Gemüse schnell reifen

Das Hochbeet eignet sich hervorragend, um leckeres Gemüse anzupflanzen. Die meisten Gemüsepflanzen sind sonnenhungrige und wärmeliebende Gewächse. Dank des guten Klimas innerhalb des Beetes reift das Gemüse schneller und kann auch schneller geerntet werden. Am besten sind Tomaten, Paprika und auch Stangenbohnen geeignet. Auch Kürbis und Zucchini fühlen sich in Hochbeeten wohl. Hobbygärtner sollten darauf achten, dass raumgreifende Pflanzen wie zum Beispiel Kürbis, Zucchini oder Gurken nicht die anderen Pflanzen vertreiben. Damit alle viel Licht bekommen und gut gedeihen können, gehören hohe Pflanzen in die Mitte, niedrige an den Rand. In den ersten beiden Jahren enthält das Hochbeet die meisten Nährstoffe. Es sollten sogenannte Starkzehrer wie Tomaten, Kohl, Sellerie, Lauch, Gurken und Zucchini angebaut werden, Schwachzehrer wie Salat und Spinat folgen erst im dritten Jahr.

Mischkultur sorgt für gesunden Wachstum

Sind die Pflanzen erst einmal in der Erde, geht es darum, sie zu hegen und zu pflegen. Gerade bei selbst angebautem Gemüse sollte der Hobby-Gärtner auf biologischen Pflanzenschutz setzen. Bestimmte Pflanzkombinationen schrecken einige Tiere ab und reduzieren das Krankheitsrisiko. Kerbel zum Beispiel soll Ameisen, Mehltau und Läuse vertreiben. Spinat und Kopfsalat in trauter Nachbarschaft jagen Erdflöhe davon, Kohlarten mit Sellerie und dazwischen gepflanzten Tomaten meidet der Kohlweißling. Während Schnecken Erdbeeren in Kombination mit Petersilie meiden, bietet Basilikum neben Gurke und Zucchini Schutz vor Mehltau. Und Salat sollte man nicht neben Petersilie und Kohl pflanzen. Am besten ist eine sogenannte Mischkultur aus Gemüse und Blumen. Die sorgt für gesunde Pflanzen und eine reiche Ernte.

Gemüseernte bis in den Winter

Aufgrund der des hohen Nährstoffangebotes kann Gemüse bis in den Winter kultiviert werden. So können Rosenkohl, Spinat, Grünkohl, Lauch und Wirsing bis in den Januar geerntet werden. Man kann die Gewächse, die noch im Beet stehen, vor Frost schützen, indem man mit einer Decke aus Laub oder einem Vlies das Beet bedeckt. Gleichzeitig werden dadurch auch Zwiebeln und Knollen, die sich noch in der Erde befinden, geschützt. Der Winter ist eine gute Zeit, die Planung für die Bepflanzung im Frühjahr vorzunehmen.

Frühjahr: Zeit für die Aussaat

Wichtig für eine gute Ernte ist es, die jungen Triebe oder Saatkörner zum richtigen Zeitpunkt in die Erde zu bringen. Die Erde sollte trocken sein. In der Regel ist die Hauptpflanzzeit von Februar bis Oktober. Viele Hobbygärtner nutzen das Hochbeet im Frühjahr als Frühbeet, um Kulturen vorzuziehen und Pflanzenableger groß zu ziehen. Diese müssen aber unbedingt durch eine Abdeckung vor Frost und Kälte geschützt werden. Ab Mitte bis Ende Mai kann das Hochbeet dann richtig bepflanzt werden.

3-Jahres-Zyklus erspart viel Arbeit

Bei der Planung sollte man sich auch überlegen, ob man das Beet jedes Jahr von neuem mit frischem Kompost auffüllt oder ob man sich die Mühe nur alle drei Jahre macht. Der 3-Jahres-Zyklus erspart viel Arbeit, man muss aber an die Fruchtfolge denken: Gemüse aus der gleichen Pflanzenfamilie sollte nicht auf dem gleichen Platz gepflanzt werden. Informationen dazu finden Hobby-Gärtner meist auf den Samenpäckchen oder beim Fachhändler. Im zweiten Jahr ist die Nitratbelastung der nährstoffreichen Erde schon wesentlich reduzierter. Einige Gemüse reichern sich mit Nitrat an, wenn sie auf zu gut gedüngtem Boden stehen, daher sollte man keinen zusätzlichen Dünger benutzen. Wird das Beet jährlich erneuert, dürfen nur Starkzehrer wie Kohl, Lauch, Tomaten, Kürbis, Karotten und Gurken gepflanzt werden.

Eine mögliche Variante ist, das Beet in Areale einzuteilen. Eine Seite wird grundsätzlich jedes Jahr mit nährstoffreicher, frischer Komposterde aufgefüllt und mit Tomaten und Co. bepflanzt, die andere Seite hingegen wird nicht aufgefrischt. Dort können die Schwachzehrer angebaut werden. Egal, welche Variante man wählt, ein Hochbeet ist eine prima Möglichkeit auch für Garten-Laien, eigenes Gemüse zu ziehen und schließlich zu ernten.

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Febr. 2017 - Neu im Sortiment: Hochbeete aus Metall

Hochbeet aus Metall-Blechen, Alu-/Zink-beschichtet

Neben den bewährten Hochbeeten aus Holz haben wir nun auch Hochbeete aus mit Aluminium und Zink beschichteten Metallblechen in unser Lieferprogramm aufgenommen. Die Beete zeichnen sich durch lange Haltbarkeit bei günstigen Preisen aus. Mit dem roten Hochbeet können Sie auch einen "Farbtupfer" in Ihrem Garten setzen. Die Blech-Hochbeete passen optisch ganz besonders gut für die Gartengestaltung von modernen Gärten. Die niedrigen Beete eignen sich auch hervorragend als Blumeninsel.

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