Verrückt nach Gartenspielgeräten

Das Olchinger Unternehmen „J. Sedlmayr GmbH / Gartenpirat“ ist mit dem Internet groß geworden

Gartenpirat bringt Freude in den Garten

Firmenentwicklung

Der Gartenpirat bringt Freude. Nicht nur in den Garten. Die Geschäfte laufen gut. Der Online-Händler „Gartenpirat“ an der Hermann-Böcker-Straße in Olching entwickelte sich in den vergangenen zwölf Jahren zu einem erfolgreichen Handelsunternehmen für Spielgeräte und Gartenausstattung. Die Firma von Jürgen Sedlmayr beschäftigt derzeit 30 feste und freie Mitarbeiter. „Wir sind mit dem Internet groß geworden“, sagt der Geschäftsführer, der die Firma 2003 gründete. Die Firma will weiter wachsen und das Online-Geschäft im europäischen Ausland ausbauen.
Angefangen hat alles Anfang des neuen Jahrtausends. „Ich bin quasi aus Versehen in den Online-Handel gerutscht“, erzählt Jürgen Sedlmayr. Der gelernte Kaufmann aus München, der schon einiges bis dahin beruflich ausprobiert hatte, war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Noch gut kann er sich erinnern, wie er 2003 eine gebrauchte Kücheneckbank bei Ebay zum Verkauf anbot. „Ich habe fast das gleiche Geld bekommen, wie ich ein paar Jahre zuvor dafür gezahlte hatte.“ Die Leute waren verrückt nach Ebay-Auktionen. „3,2,1…meins!“ Das Motto der Stunde. Jürgen Sedlmayr sprang auf den Zug auf und stieg in den Handel von Sportgeräten ein. Zunächst verkaufte er mit einem Freund Spinning-Bikes über Ebay, später unter dem Firmennamen „Sport-Freizeit-Stadel“ auch andere Sportgeräte wie Laufbänder, Stepper und Gewichte.

Schaukel und Spielhäuser
Als das Geschäft mit den Sportgeräten nicht mehr lief, sattelte er um. Jürgen Sedlmayr fokussierte sich auf sein mittlerweile zweites Standbein, Gartenspielgeräte für Kinder. Es war sein eigener Nachwuchs, Emily und Justin, der ihn auf die Geschäftsidee brachte. Was für seine Kinder gut war, sollte auch für andere Familien interessant sein. Der „Gartenpirat“ war geboren. Auch damit hatte Sedlmayr einen guten Riecher. Fünf bis zehn Artikel, zunächst Schaukeln und Spielhäuser, gingen in den Anfängen täglich über die virtuelle Ladentheke von Ebay. „Wir haben damals alles selber gemacht: von der Auftragsannahme bis zum Versand“, erinnert sich Claudia Glinski und lacht. 

Bild: Gartenpirat-Team 2010

Gartenpirat Team 2010

Heute

Heute verschickt der „Gartenpirat“ von seinem 2014 bezogenen Firmensitz an der Hermann-Böcker-Straße im Schnitt 300 Aufträge pro Tag. Tendenz steigend. Das Meiste wird online verkauft. Über den eigenen mobil optimierten Online-Shop, Apps und über Multichannel auf weiteren großen Online-Portalen. Die Ware - Sandkästen, Spieltürme, Schaukeln, aber auch Zäune, Hochbeete und Planschbecken - lagern auf 5000 Quadratmetern Fläche, verkehrsgünstig gelegen in einem Gewerbegebiet gleich neben der B 471. „Trotzdem ist bei uns noch alles sehr familiär“, betont Claudia Glinski. „Wir legen Wert auf flache Hierarchien und zufriedene Mitarbeiter.“

Das Wichtigste ist die Zufriedenheit der Kunden

Die Firma zählt zu den schnellst wachsenden Handelsunternehmen in Deutschland und wurde vor einiger Zeit (bei einer Erhebung von FOCUS in Kooperation mit STATISTA) zu einem der „Wachstums-Champions“ im Zeitraum von 2011 bis 2014 gekürt . „Wir sind in einem extrem schnellen Segment“, sagt der langjährige Mitarbeiter und Webdesigner des Unternehmens. Die Kundenanforderungen steigen ständig. „Amazon gibt im Online-Handel das Tempo vor und wir müssen mit, demnächst wird wohl auch noch der Monteur mitgeliefert“.
Das Unternehmen will künftig noch mehr Spielgeräte selbst entwickeln, bauen und verkaufen und den Online-Handel im Ausland weiter ausbauen. Eines ist und bleibt der Gartenpirat-Familie dabei am Wichtigsten: die Zufriedenheit ihrer Kunden.

Gartenpirat bringt Freude in den Garten

 

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