Populäre Kinderspiele - Teil 3

Teil 3: Bewegungsspiele

- Feuer, Wasser, Erde, Sturm
- Prellball
- Tom und Jerry

Kinder planschen in FaßBewegungsspiele:

Kinder müssen sich bewegen. Das ist gesund, macht Freude und wirkt ausgleichend. Am meisten Spaß bereitet es, wenn man miteinander im Freien spielt. Es gibt lustige Bewegungsspiele für alle Altersgruppen. Ein paar Spielideen wollen wir im Folgenden vorstellen:

„Feuer, Wasser, Erde, Sturm“

...ist ein tolles Bewegungsspiel für Fünf- bis Zehnjährige. Und man braucht vor allem viel Platz. Als erstes stellt man Stühle und Bänke auf einer Wiese oder im Garten auf. Die Anzahl der Spieler richtet sich nach dem zur Verfügung stehenden Platz. Die Kids müssen ausreichend Raum zum Laufen und Toben haben. Als nächstes wählt man einen Mitspieler aus, der den Posten des Spielleiters übernimmt. Dann kann’s losgehen. Alle Kinder laufen wild durcheinander. Der Spielleiter ruft plötzlich eines der Kommandos: Feuer, Wasser, Erde oder Sturm. Die Anderen müssen daraufhin bestimmte Aufgaben erfüllen. Ruft der Spielleiter „Feuer“, müssen sich alle an eine Linie oder – wenn vorhanden – eine Wand oder den Gartenzaun stellen. Bei Wasser geht’s hinauf auf Bänke und Stühle. Erfolgt das Kommando „Erde“, legen sich alle flach auf den Boden. Stürmt es, müssen sich die Kinder an einem Gegenstand festhalten. An einem Zaun, einem Stuhl, einer Schaukel o.ä. Wer zu spät reagiert, scheidet aus. Gewonnen hat, wer am Ende noch übrigbleibt.

Prellball

Hoch her geht es auch beim „Prellball“. Ein Kind wird zunächst für die Kreismitte ausgewählt, die anderen stellen sich im Kreis um dieses Kind herum. Das Kind in der Mitte hat einen Ball in der Hand. Diesen wirft es hoch in die Luft, ruft dabei einen Namen eines Mitspielers und rennt schnell weg. Der Mitspieler, der aufgerufen wurde, muss jetzt versuchen, den Ball zu schnappen. Hat er ihn, ruft er „Stopp“, und alle Mitspieler bleiben stehen. Danach versucht der Fänger des Balls einen anderen Mitspieler mit dem Ball zu treffen.
Dieses getroffene Kind wird der neue Rufende.

Tom und Jerry

An alle älteren Kinder (bis ca. 13 J.) richtet sich das Spiel „Tom und Jerry“. In diesem Spiel wird zunächst ein Spieler zum Kater Tom ernannt, die anderen Spieler sind die Mäuse Jerry. Als nächstes markiert man die beiden Häuser von Tom und Jerry. Man kann zum Beispiel mit Kreide zwei Linien in einem Abstand von etwa 15 Metern auf eine Straße malen. Tom und die Jerrys stellen sich jeweils an eine Linie und schauen sich an. Dann denkt sich Tom eine Kategorie aus, Gemüse, Süßes, Sportarten etc. Die Mäuse bereden jetzt ganz leise, wer welche Sportart nimmt. Wenn alle eine ausgewählt haben, darf Tom anfangen zu fragen: „Denkt Jerry an... Fußball?“
Sobald eine Maus ihre Sportart hört, rennt sie auf die andere Seite zu Toms Haus und so schnell es geht wieder zurück. Sieht Tom, dass eine Maus ihr Mäuseloch verlässt, rennt er zum Mäusehaus und schnell wieder zurück an seinen Platz. Wer zuerst wieder bei sich im Haus ankommt, ruft seinen Namen, also „Jerry“ oder „Tom“. Hat Tom gewonnen, ist diese Runde zu Ende und die Jerry-Maus wird zum neuen Kater. Hat Jerry jedoch gewonnen, kann sich der Spieler für diese Runde in Sicherheit wiegen und abwarten, wer der neue Tom wird. Tom dagegen muss solange weiter fragen, bis er ein Mäuschen im Wettrennen besiegt hat. Schafft Tom es nicht, vor einer Jerry-Maus in seinem Haus anzukommen, muss er in der neuen Spielrunde noch einmal den Kater spielen.

 

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