Populäre Kinderspiele - Teil 5

Teil 5: Seifenblasen

- Mit Tipp zum Selber machen
 

Kind macht SeifenblasenBewegungsspiele: Seifenblasen

Zum Dauerbrenner unter den Kinderspielen gehören natürlich die Seifenblasen. Früher gab es die Flüssigkeit im Verkauf ausschließlich in kleinen, mit Seifenblasenwasser gefüllten Plastikfläschchen und einem im Deckel installierten Kunststoffring. Das Fläschchen war blau, der Deckel knallrot. Heute hat sich dazu eine ganze Palette an Produkten gesellt. Da gibt es im Sekundentakt produzierende Seifenblasenmaschinen, fröhlich bunte Pistolen, die im Dunkeln leuchten, und Sets mit Ringen, Schnüren und Stäben.

Doch letztendlich dreht sich alles nur um die Flüssigkeit, mit der sich diese herrlich tänzelnden Blasen, die bunt schimmernd durch die Luft fliegen, zaubern lassen. Und die kann man nämlich auch selber machen – mit Spülmittel und Wasser. Allerdings funktioniert es besser, wenn man dem Seifenblasenwasser noch einen weiteren Inhaltsstoff hinzufügt. Glycerin zum Beispiel, das verdickt die Flüssigkeit und sorgt dafür, dass das Wasser in den Seifenblasen langsamer verdunstet, die Seifenblasen stabiler sind und nicht so schnell zerplatzen.

Als Grundzutat für selbstgemachtes Seifenblasenwasser wird Spülmittel verwendet. Auch flüssige Seife und Babyshampoo erfüllen die gleiche Funktion. Als zweite Hauptzutat kommt Wasser hinzu. Leitungswasser oder besser ist destilliertes Wasser. Jetzt sollte man diese Flüssigkeit noch verdicken: mit Glycerin aus der Apotheke, Maissirup oder auch Zahnpasta, Zucker und Salz. Je nach verwendeten Zutaten muss das Seifenblasenwasser dann aber erst noch einige Zeit ziehen, bevor es einsatzbereit ist.

Versuchen Sie folgendes Rezept: Mischen Sie 250 Gramm Zucker mit einem halben Liter Wasser. Hinzu kommen 500 ml Spülmittel. Alle Zutaten werden kräftig miteinander vermengt. Anschließend fügen Sie noch 40 ml Glycerin hinzu. Zwei Liter Wasser und das Ganze ein paar Stunden stehen lassen. Fertig ist die Seifenblasenflüssigkeit. Als Pustehilfe kann ein an einem Ende kreuzförmig geschlitzter Trinkhalm dienen. Einfach mal ausprobieren.

Jetzt kann’s losgehen. Herausforderung kann sein, eine Seifenblase über eine bestimmte Strecke zu blasen. Immer an der Stelle, wo die Seifenblase zerplatzt, macht das Kind eine neue Seifenblase und pustet sie weiter in Richtung Ziel. Wer als erstes mit einer Blase durchs Ziel geht, hat gewonnen. Oder man macht zwei Gruppen, die eine bekommt eine Stoppuhr in die Hand, die anderen Kinder müssen Seifenblasen produzieren und sie möglichst lange am Leben halten. Die Zeit wird pro Blase gestoppt. Die Gruppe, die die langlebigsten Kunstwerke gezaubert hat, hat gewonnen.

Übrigens – die Blasen sind wetterfühlig! Trockene Luft bekommt ihnen nicht so gut. Am besten gelingen Seifenblasen, wenn draußen feuchtes Wetter ist. Natürlich darf es nicht regnen. Dann kannst man den glänzenden Kugeln lange bei ihrem Tanz zusehen.

 

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